und nun?

21/09/2009

Rund 60 Eimer hängen in Stuttgart-Ost.  Was passiert damit?

Der Eimer vor dem Performance Hotel wird jede Nacht geleert und im Laufe des Tages füllt er sich wieder mit Pfandflaschen. Allerdings sind auch schon wertlose Glasflaschen und etwas Müll darin gelandet, den wir dann entfernt haben.

Ein paar Eimer wurden schon nach 2 Tagen ziemlich beschädigt. Neben einigem Restmüll fanden wir auch ein paar leere Red Bull-Dosen darin, Pfandwert: je 25 Cent.

Die meisten Eimer fanden wir bei unserer ersten Kontrolle komplett leer vor. Ob zwischenzeitlich Pfand darin abgestellt wurde können wir nicht sagen.

Viele Eimer werden leider als Mülleimer missbraucht obwohl bei fast allen ein richtiger Mülleimer im Umkreis von 1 Meter zu finden ist.

Ca. eine Woche nach der Befestigung der Eimer werden wir von Der Stadtbahn Ag darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Aktion inakzeptabel sei und sämtliche Eimer, die wir an den Stadtbahn-Haltestellen befestigt haben entfernt wurden.

Ein Mensch meldet sich, weil er die Idee gut findet und die Patenschaft für einen Eimer übernehmen will.

jetzt offiziell

11/09/2009

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Ganz offiziell ziehen wir am nächsten Tag in „Uniform“ los.

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Um den Verlauf des Projekts genau dokumentieren zu können, sind alle Eimer nummeriert und die Standorte werden notiert.

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Wie erhofft weckt dieses Auftreten die Neugier der Anwohner und Passanten, so dass wir mit vielen ins Gespräch kommen. Die Reaktionen können wir zusammenfassend nur als sehr positiv bewerten.

Es gab sogar einige Anwohner, die bereit waren das Projekt aktiv zu unterstützen und die Patenschaft für einen Eimer übernommen haben.

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Dies ist unser erster Solidarecycling-Pate Olli. Er wirft für uns ein Auge auf den Eimer neben dem Kiosk im Klingenbachpark.

Weiteres über die Solidarecycling-Patenschaft gibt’s auf der neuen Seite „Paten gesucht“ oder auf distriktost.wordpress.com .

Recycling total

10/09/2009

Dies soll in den kommenden Wochen unser Testgebiet werden:

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aber bevor wir alle Stadtbahnhaltestellen, Parkbänke etc. bestücken können, heißt es erstmal wieder Eimer basteln…

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Um 1:30 h sind weitere 50 Eimer fertig und vor der Haustür treffen wir prompt eine Pfandsammlerin, die gerade dabei ist Eimer Nr. 1 zu leeren.

Sie findet die Idee gut und ist gespannt, was weiterhin passiert. Sie befürchtet allerdings, dass nun auch Leute anfangen Pfand zu sammeln, die überhaupt nicht darauf angewiesen sind. Die meisten Pfandflaschen findet sie, nach eigenen Angaben, sowieso woanders. „Es gibt viele reiche Leute, die wöchentlich eine Menge Einweg-Pfand zusammen mit dem Plastikmüll in gelben Säcken auf die Straße stellen.“ sagt sie.

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Die ersten Eimer hängen und Gablenberg hat neuen Gesprächsstoff

09/09/2009

Entlang der Ostendstraße hängen wir nachts die ersten 15 Eimer auf. Am nächsten Tag sehen wir viele neugierige Gesichter und hören interessante Anekdoten über Dosensammler in Brasilien und einem Mann, der als Frau verkleidet einer Pfandsammlerin nachts nachstellt – in Gablenberg.

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Das Solidarecycling-Projekt hat ein zu Hause.

08/09/2009

Das Performance-Hotel im Osten Stuttgarts hat uns letzte Woche überaus gastfreundlich beherbergt und tatkräftig beim Start in die erste Testphase unterstützt.

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Deutschlands erstes Performance Hotel in der Gablenburger Hauptstraße befindet sich unter der liebevollen Leitung des Hoteldirektors Byung Chul Kim. Er kümmert sich selbstlos um seine Gäste und findet dabei auch noch die Zeit seine eigene Position in der Performance – Kunst zu erarbeiten. Derzeit sind einige seiner Fotoarbeiten in den Hotel eigenen Ausstellungsräumen zu sehen.

Solidarecycling01Ein großes Dankeschön geht an die Maler-Firma, die uns 80 gebrauchte Farbeimer überlassen hat, so dass wir am Dienstag mit der Produktion der Solidarecycling Eimer beginnen konnten.

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Hello world!

07/09/2009